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<title>Frondienst</title>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Der <b>Frondienst</b> (vom <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mittelhochdeutschen</a> <i>vrôn</i> „was den [geistlichen oder weltlichen] Herrn betrifft, ihm gehört“, zu mittelhochdeutsch <i>frô</i> „Herr“) bezeichnet persönliche <a href="Dienstleistung" title="Dienstleistung">Dienstleistungen</a> von Bauern für ihre <a href="Grundherr" class="mw-redirect" title="Grundherr">Grundherren</a>. Das Phänomen wird auch als <i>Robot</i> beziehungsweise <i>Robath</i> bezeichnet, ein Begriff, der aus dem <a href="Slawische_Sprachen" title="Slawische Sprachen">Slawischen</a> stammt.
</p><p>Zu den Frondiensten gehörte auch die <i>Corvée</i>, die sich vor allem auf den – heute so bezeichneten – öffentlichen Bereich (u.&nbsp;a. Straßen-, Wegebau) bezog. Solche Pflichten bestanden schon im <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">Römischen Reich</a>.
</p><p>Der herrschaftliche Hof wird <a href="Fronhof" title="Fronhof">Fronhof</a> genannt. <i>Frohn</i>, <i>Frohne</i>, <i>Frone</i> bezeichnet einen Diener des Fronherrn und auch einen herrschaftlichen <a href="Amtmann" title="Amtmann">Amtmann</a>, Beamten, <a href="Gerichtsdiener" title="Gerichtsdiener">Gerichtsdiener</a>, Gerichtsboten, <a href="Bannwart" title="Bannwart">Bannwart</a>, <a href="Fronbote" title="Fronbote">Büttel</a>. <i>Fron</i> ist aber auch Synonym von <i>Frondienst</i>.
</p><p>Im modernen Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff Frondienst oder Fron in übertragenem Sinn eine aufgezwungene schwere Mühsal und <a href="Zehn_Plagen" title="Zehn Plagen">Plage</a>. Hingegen wird in der Schweiz heute unter Fronarbeit eine <i>freiwillige, unbezahlte Arbeit für gemeinnützige Zwecke</i><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> verstanden.
</p><p><i>Frönen</i> bedeutete ursprünglich <i>als Abhängiger einem Grundherrn Dienst leisten</i>. Heute verwendet man den Ausdruck nur noch im übertragenen Sinne, meist ohne sich der <a href="Metapher" title="Metapher">Metapher</a> und des <a href="Tertium_Comparationis" title="Tertium Comparationis">Tertium Comparationis</a> in z. B. <i>einem Laster, einer Leidenschaft, seinem Hobby frönen</i><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bewusst zu sein.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Obwohl die Frondienste (einschließlich der Corvée) ein charakteristisches Merkmal des <a href="Feudalismus" title="Feudalismus">Feudalsystems</a> bildeten, waren sie als Institution in ihren Hauptmerkmalen bereits im Römischen Reich angelegt. In diesem System mussten gewisse Klassen des römischen Systems körperliche Dienste (<i>operae</i>) für den Staat oder für Privateigentümer leisten. Abgesehen von den Verpflichtungen (<i>operae officiales</i>), die freigelassenen Männern als Bedingung für ihre Freiheit auferlegt und die üblicherweise als unbezahlte Arbeit auf dem Gut des Grundbesitzers abgeleistet wurden, waren die halbfreien <i>coloni</i> verpflichtet, zusätzlich zu der Pachtzahlung eine bestimmte Anzahl von Tagen auf einem für den Landbesitzer reservierten Teil des Guts ohne Entschädigung zu arbeiten. Der Staat forderte auch an Stelle von Steuern persönliche Arbeit (<i>operae publicae</i>) von bestimmten Klassen für den Bau von Straßen, Brücken und Deichen ein, während die Einwohner verschiedener Regionen für den Betrieb des Transport- und Nachrichtensystems (<i>cursur publicus</i>) verantwortlich waren, für das Pferde, Wagen und Arbeitszeit requiriert wurden.
</p><p>Unter den <a href="Fr%C3%A4nkisches_Reich" title="Fränkisches Reich">fränkischen Königen</a>, die in ihrer Verwaltung der römischen Tradition folgten, wurde das System aufrechterhalten. Die <a href="Graf" title="Graf">Grafen</a> waren also innerhalb ihres Bereichs ermächtigt, für die Reparatur von Straßen und andere öffentliche Aufgaben die Arbeit der Einwohner des <i><a href="Pagus" title="Pagus">Pagus</a></i> einzufordern, während die <i>Missi</i> und andere öffentliche Funktionäre auf ihren Reisen ermächtigt waren, von der Bevölkerung auf dem Weg Bewirtung und Transportmittel für sich selbst und ihren Besitz zu verlangen.
</p><p>Zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert wandelten sich die gallo-römischen Güter in das feudale Modell um, und unter den politischen Bedingungen dieser wirtschaftlichen Revolution, in der sich die Beamten des fränkischen Reichs zu vererblichen Feudalherren entwickelten, entfaltete sich das Corvée-System nunmehr als ein rein privatrechtliches Verfahren, wie es während des ganzen Mittelalters existierte, und in einigen Staaten bis weit ins 19. Jahrhundert hinein überlebte. Während der römische Landbesitz von freien Bauern, Pächtern (<a href="Kolonat_(Recht)" class="mw-redirect" title="Kolonat (Recht)">Coloni</a>) und durch Sklavenarbeit bestellt wurde, wurde unter fränkischer Herrschaft die Bauern <i>Coloni</i> oder <i>Hospites</i> und die Sklaven Leibeigene.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Landbesitz wurde nun gewöhnlich in den Bereich des Lehnsherrn (<i>terra indominicata, dominicum</i>) und eine Reihe von Landparzellen (<i>mansi</i>) geteilt, die per Los an die Landwirte des Besitzes verteilt wurden. Diese erhielten sie teilweise gegen Pachtzahlung, teilweise gegen persönlichen Dienst und Arbeit auf dem Gut. Diese Verpflichtungen waren in Natur und Umfang genau definiert, für jeden <i>Mansus</i> dauerhaft festgelegt und gingen auf jeden neuen Lehnsmann über.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Tätigkeitsbereiche_und_Entwicklung"><span id="T.C3.A4tigkeitsbereiche_und_Entwicklung"></span>Tätigkeitsbereiche und Entwicklung</h2></div>

<p>Frondienste waren eine Leistung des Bauern für den <a href="Grundherrschaft" title="Grundherrschaft">Grund-</a> oder <a href="Leibherrschaft" class="mw-redirect" title="Leibherrschaft">Leibherrn</a>. Sie umfassten eine sehr breite Palette der verschiedensten Tätigkeiten für eine festgelegte Zahl von Tagen pro Jahr. Daneben gab es Arbeiten, deren Umfang sich nach dem Arbeitsanfall richtete. Normalerweise leisteten die Bauern sogenannte <a href="Hand-_und_Spanndienste" title="Hand- und Spanndienste">Hand- und Spanndienste</a> (<a href="Scharwerk" title="Scharwerk">Scharwerk</a>). Handdienste bestanden beispielsweise darin, die landwirtschaftlichen Kulturen des Grundherrn anzulegen, zu pflegen und zu ernten. Spanndienste waren Arbeiten, die mit Zugtieren ausgeführt wurden.
</p><p>Obwohl die Frondienste gewöhnlich streng durch örtliche Gewohnheiten und durch die Pachtverträge definiert waren, und in einer Zeit knappen Geldumlaufs die Bezahlung in körperlicher Arbeit für die Armen ein Vorteil war, eröffnete das System offenbar Möglichkeiten zum Missbrauch. Mit der Zunahme städtischen Lebens schafften es die Stadtbewohner schon früh, sich der lästigen Verpflichtungen zu entledigen; entweder durch Kauf oder durch den Tausch der persönlichen Arbeit mit der Lieferung von Wagen, Zugpferden und ähnlichem.
</p><p>Auf dem Land überlebte das System zwar, wurde aber geändert, und zwar zum Schlechteren. Welchen Schutz die freien Bauern auch haben mochten, die <a href="Leibeigene" class="mw-redirect" title="Leibeigene">Leibeigenen</a> waren fast überall – insbesondere im 10. und 11. Jahrhundert – faktisch wie auch nominell in dieser Beziehung der Gnade ihrer Lehnsherren unterworfen (<i>corvéables à merci</i>), und es gab keine Beschränkung der Geldbeträge oder der Arbeit, die von ihnen verlangt werden konnte. Ohne Rücksicht auf die Lebensbedürfnisse der Bauern wurden Frondienste auch oft zur <a href="Saat" title="Saat">Saat</a>- oder <a href="Ernte" title="Ernte">Erntezeit</a> eingefordert und stellten dadurch ein großes Problem für die Bauern dar, die gerade zu diesen Zeiten auf ihren eigenen Feldern viel Arbeit zu bewältigen hatten.
</p><p>Der Jagdfron konnte durch verschiedene Tätigkeiten erfolgen, z.&nbsp;B. als Treiber, durch Fuhrdienste oder durch Unterhaltung der <a href="Jagdhund" title="Jagdhund">Jagdhunde</a> in der <a href="Schonzeit" title="Schonzeit">Schonzeit</a> usw. Mit der Neuordnung des <a href="Jagdrecht_(Deutschland)" title="Jagdrecht (Deutschland)">Jagdrechts</a> im Jahr 1848 wurde der Jagdfron abgeschafft.
</p><p>Mit der Entstehung der <a href="Naturalwirtschaft" title="Naturalwirtschaft">Geldwirtschaft</a> wurden die Frondienste zunehmend und schrittweise durch Geldabgaben abgelöst.
</p><p>In einigen Regionen Deutschlands nahm der Umfang der Frondienste nach dem <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieg</a> stark zu und belastete die Bauern immer stärker, sodass das System der <a href="Grundherrschaft" title="Grundherrschaft">Grundherrschaft</a> immer weniger funktionierte. Das System war selbst dann unterdrückend, wenn die Adligen etwas für die Dienste zurückgaben, etwa Schutz für den Bauern, seine Familie und sein Land; es wurde unerträglich, als die Entwicklung des modernen Staats die Landbesitzer ihrer Pflichten enthob, nicht aber ihrer Rechte.
</p><p>Eine Befreiung von Frondiensten auf Zeit wurde Bauherren beim Neubau von Häusern aus Steinen – statt des damals üblichen Fachwerks – gemäß Anordnungen zur Brandverhütung des 18. Jahrhunderts im <a href="Kurtrier" title="Kurtrier">Kurfürstentum Trier</a> und weiterer <a href="Kurf%C3%BCrst" title="Kurfürst">Kurfürstentümer</a> des <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heiligen Römischen Reiches</a> gewährt. Dort hieß es im § 3, dass „die Personal-Freyheit auf drey Jahre hiermit gnädigst verstattet seyn“.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Häufig wurden Frondienste Gegenstand von <a href="Untertanenprozess" title="Untertanenprozess">Untertanenprozessen</a>, deren Ergebnisse in einer umfangreichen <a href="Bauernrechtsliteratur" title="Bauernrechtsliteratur">Bauernrechtsliteratur</a> aufbereitet und verfügbar gemacht wurden. Mit der <a href="Bauernbefreiung" title="Bauernbefreiung">Bauernbefreiung</a> im 18. und 19. Jahrhundert wurden die Frondienste endgültig abgeschafft.
</p><p>In Frankreich wurden die Bauern im 17. Jahrhundert mit der sogenannten <b>corvée royale</b> belastet, also der Verpflichtung zu unbezahlten Arbeiten an den öffentlichen Straßen; diese Verpflichtung wurde im Jahr 1738 allgemein gemacht. Der natürliche Ärger darüber, dass die Menschen für das Land, das ihre Vorfahren gekauft hatten, immer noch beschwerlichen Pflichten unterworfen waren, und das auch noch gegenüber Leuten, die sie selten sahen und von denen sie keinen Nutzen hatten, war eine der wirksamsten Ursachen für die <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Revolution</a>. Durch die <a href="Constituante" class="mw-redirect" title="Constituante">Constituante</a> wurden persönliche Corvées gänzlich abgeschafft, während Landbesitzer die Wahl zwischen den realen Corvées und einer Umwandlung in eine Geldsteuer bekamen. Die 1789 abgeschaffte Corvée royale wurde unter dem Namen <i>prestation</i> unter dem <a href="Franz%C3%B6sisches_Konsulat" title="Französisches Konsulat">Konsulat</a> durch das Gesetz vom 4. <a href="Thermidor" title="Thermidor">Thermidor</a> X wieder eingeführt und durch nachfolgende Gesetzgebung in den Jahren 1824, 1836 und 1871 modifiziert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Robath,_Robot"><span id="Robath.2C_Robot"></span>Robath, Robot</h2></div>
<p>Robath (bairisch, schlesisch und österreichisch auch <i>Robot</i>, <i>Robott</i> bzw. <i>Robote</i>, von slawisch <i>robota</i> – <a href="Arbeit_(Philosophie)" title="Arbeit (Philosophie)">Arbeit</a>, vgl. das Kunstwort <a href="Roboter" title="Roboter">Roboter</a>) ist Fronarbeit, die dem Lehnsherren oder dem Fürsten von dessen <a href="Leibeigenschaft" title="Leibeigenschaft">Leibeigenen</a> geleistet werden musste. Man sprach auch von <i>Robotverpflichtung</i> oder <i>Robotpflicht</i>.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Es gab die Handrobath (Handrobot) und die Zugrobath (Zugrobot), die mit einem oder mehreren Zugtieren (samt Wagen und Treiber) zu leisten war. Die Ausgestaltung und der Umfang dieser Leistungen konnten je nach Grundherrschaft sehr unterschiedlich sein, auch Botengänge (Fußrobot) für die Herrschaft konnten darunter fallen. Es gab auch die <i>lange Zugrobath</i>. Das waren Fuhrleistungen, die mit zwei Zugtieren zwei Tage dauerten.
</p><p>In den Ländern der <a href="Habsburgermonarchie" title="Habsburgermonarchie">Habsburgermonarchie</a> gab es sehr unterschiedliche Robotverpflichtungen, die als Ausprägung der <a href="Leibeigenschaft#Österreich" title="Leibeigenschaft">Leibeigenschaft</a> gesehen wurden. Diese Robotverpflichtungen waren ab 1738, teilweise schon vorher (1680, 1717) und am Beginn wenig erfolgreich<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> unter den Kaisern <a href="Leopold_I._(HRR)" title="Leopold I. (HRR)">Leopold I.</a> und <a href="Karl_VI._(HRR)" title="Karl VI. (HRR)">Karl VI.</a> sowie schließlich unter <a href="Maria_Theresia" title="Maria Theresia">Maria Theresia</a> und <a href="Josef_II." class="mw-redirect" title="Josef II.">Josef II.</a> durch verschiedene Robotpatente<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nach Menge und Art begrenzt gewesen, teilweise auch in Geld ablösbar, sie wurden mit der <a href="Grundentlastung_in_%C3%96sterreich_1848" title="Grundentlastung in Österreich 1848">Grundentlastung</a> 1848 schließlich fast völlig, teilweise auch entschädigungslos, beseitigt.
</p><p>Einschlägige Dienste sind in Österreich auch im 21. Jahrhundert durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, wenn sie nach einer gesetzlichen oder statutarischen Verpflichtung oder „auf Grund alten Herkommens“ erbracht werden<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (z. B. Holzarbeiten im <a href="Fabrikgut" title="Fabrikgut">Pfarrwald</a>, wenn solche Dienste von Pfarrangehörigen üblich waren, bloße Brauchtumsarbeiten wie das Aufstellen eines <a href="Maibaum" title="Maibaum">Maibaums</a> werden nicht dazu gerechnet).<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Robotverpflichtungen wurden in den Patenten teilweise detailliert geregelt (Auszüge aus dem Robotpatent 1775):
</p>
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<div class="gallerytext">Zug- oder Handrobot</div>
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<div class="gallerytext">Einteilung nach Steuerklassen</div>
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<div class="gallerytext">Zugrobot für Viertel-, Halbangesessene etc.</div>
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<div class="gallerytext">Unterscheidung nach Robot mit Pferden oder Ochsen</div>
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<div class="gallerytext">Streitregelung, Regeln über Spinnschuldigkeiten bei Flachs und Werg</div>
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<div class="gallerytext">Keine Ergötzlichkeiten, aber Brot oder Entgelt</div>
</li>
</ul>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Robot_(Frondienst_im_K%C3%B6nigreich_B%C3%B6hmen)" title="Robot (Frondienst im Königreich Böhmen)">Robot (Frondienst im Königreich Böhmen)</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Karl_Friedrich_von_Benekendorff" title="Karl Friedrich von Benekendorff">Karl Friedrich von Benekendorff</a>: <i>Oeconomia forensis oder kurzer Inbegriff derjenigen Landwirthschaftlichen Wahrheiten, welche allen sowohl hohen als niedrigen Gerichts-Personen zu wissen nöthig</i>, 8 Bände. Joachim Pauli, Berlin 1775–1784, darin: <i>Achtes Hauptstück. Von dem Ursprunge, Verschiedenheit, Unterthänigkeit, und so wohl persönlichen als von denen in Besitz habenden Gütern und Grundstücken herrührenden Dienstverpflichtungen des Bauernstandes</i>, 11. Abschnitt: <i>Von den Spanndiensten</i>, Bd. 6, S. 138–192 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11703962?page=196">digitale-sammlungen.de</a>), und 12. Abschnitt: <i>Von den Hand- und Fußdiensten</i>, Bd. 6, S. 193–270 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11703962?page=251">digitale-sammlungen.de</a>, detaillierte zeitgenössische Schilderung, die sich vor allem auf die Verhältnisse in Schlesien, der Neumark, in Pommern, in Westpreußen und in Ostpreußen bezieht).</li>
<li>Monique Bourin (Hrsg.): <i>Pour une anthropologie du prélèvement seigneurial dans les campagnes médiévales (XIe–XIVe siècles). Réalités et représentations paysannes. Colloque tenu à Medina del Campo du 31 mai au 3 juin 2000</i> (= <i>Histoire ancienne et medievale</i>; 68). Publications de la Sorbonne, Paris 2004, ISBN 2-85944-489-0, S. 271–381 (<i>Corvées. Valeur symbolique et poids économique</i>: fünf Aufsätze über Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und England).</li>
<li>Bernd Schildt: <i>Frondienst.</i> In: <i><a href="Handw%C3%B6rterbuch_zur_deutschen_Rechtsgeschichte" title="Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte">Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte</a>.</i> 2., überarbeitete Auflage. Band 1, Berlin 2008, ISBN 978-3-503-07912-4, Sp. 1859–1861.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Corv%C3%A9e_workers?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Corvée</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Robotpatente,_Begrenzung_von_Robotleistungen_in_%C3%96sterreich?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Robotpatente, Begrenzung von Robotleistungen in Österreich</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Frondienst" class="extiw external" title="wikt:Frondienst">Wiktionary: Frondienst</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/glossar/begriffe/eintrag/fronde.html">Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz e. V.: Frondienst – Unentgeltliche Dienste für einen Herrn</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"> DWDS: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dwds.de/wb/Fronarbeit">Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"> Duden: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/froenen">Bedeutungs-Beispiel</a></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Marc_Bloch" title="Marc Bloch">Marc Bloch</a>: <i>Feudal society</i>. Bd. 1: <i>The growth of ties of dependence.</i> 5. Auflage. Routledge &amp; Kegan, London 1975, ISBN 0-7100-4646-4, S. 260–270.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Franz-Josef_Sehr" title="Franz-Josef Sehr">Franz-Josef Sehr</a>: <cite style="font-style:italic">Brandschutz im Heimatgebiet vor 300 Jahren</cite>. In: Der Kreisausschuss des Landkreises Limburg-Weilburg (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Jahrbuch für den Kreis Limburg-Weilburg 2022</cite>. Limburg 2021, ISBN 3-927006-59-9, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>223–228</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Frondienst&amp;rft.atitle=Brandschutz+im+Heimatgebiet+vor+300+Jahren&amp;rft.au=Franz-Josef+Sehr&amp;rft.btitle=Jahrbuch+f%C3%BCr+den+Kreis+Limburg-Weilburg+2022&amp;rft.date=2021&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3927006599&amp;rft.pages=223-228&amp;rft.place=Limburg" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
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